Informationen für Betroffene und Angehörige

Ratgeber Heuschnupfen

Informationen für Betroffene und Angehörige
 
 
Heuschnupfen

Links

Ärzteverband Deutscher Allergologen
www.aeda.de

Deutscher Allergie- und Asthmabund e. V.
www.daab.de

Deutsche Haut- und Allergiehilfe e. V.
www.dha-allergien.de

Stiftung Deutscher Polleninformationsdienst
www.pollenstiftung.de

12. September 2017
Impfungen können Studien zufolge sowohl vor Allergien selbst, als auch vor Komplikationen bei einer bereits bestehenden Allergie schützen.
  
25. August 2017
  
23. August 2017
Der Kontakt mit Viren und Bakterien in der Kindheit kann das Immunsystem stärken und so vor der Entstehung einer Allergie schützen.
  
06. Juli 2017
Es kommt immer mal wieder vor, dass Allergien plötzlich verschwinden. Eine Erklärung dafür konnte die Medizin bisher nicht finden.
  
23. Juni 2017
Für Menschen mit Allergien gilt es, bei der Reiseplanung ein paar Dinge zu beachten, wie z. B. das richtige Reiseziel und eine geeignete Unterkunft zu wählen.
  

Bei einem Heuschnupfen kommt es zu einer Überreaktion des Immunsystems, die Symptome wie Schnupfen, Juckreiz oder ein Brennen im Mundbereich verursachen kann. Man bezeichnet den Heuschnupfen auch als Pollenallergie, da verschiedene Arten von Pollen der Auslöser für diese Form der Allergie sind. Dazu zählen Gräserpollen sowie Pollen von Laubbäumen und Kräutern. Mithilfe eines Pollenflugkalenders können sich Betroffene darüber informieren, wann der jeweilige Pollenflug am stärksten ist. Die mit dem Heuschnupfen verbundenen Beschwerden können durch Medikamente gelindert oder durch eine Sensibilisierung langfristig verbessert werden. Ein Heuschnupfen sollte nicht unterschätzt und frühzeitig behandelt werden, da er zu allergischem Asthma oder Kreuzallergien führen kann.

Therapie Heuschnupfen

Da es nahezu unmöglich ist, den Kontakt mit den allergieauslösenden Pollen vollständig zu vermeiden, können bestimmte Medikamente oder langfristig eine Spezifische Immuntherapie den Betroffenen helfen. Medikamente dienen der akuten Behandlung von Heuschnupfen-Symptomen. Man unterscheidet dabei zwischen Mastzellstabilisatoren, Antihistaminika und kortisonhaltigen Medikamenten. Die Einnahme von Mastzellstabilisatoren sollte rechtzeitig geplant werden, da sich eine Wirkung erst nach ca. 1-2 Wochen einstellen kann. Bei den Antihistaminka und den kortisonhaltigen Medikamenten sollte eine lindernde Wirkung relativ direkt eintreten, wobei Kortison nicht über einen längeren Zeitraum eingenommen werden sollte.

Menschen die unter Heuschnupfen leiden, können je nach Art der Allergie das ganze Jahr über von Symptomen betroffenen sein. Der Pollenflug beginnt bereits im Januar mit Hasel- und Erlenpollen. Im Frühling blühen Birke und Weide und den gesamten Sommer über können Gräser- und Kräuterpollen fliegen. Einen aktuellen Überblick über die Blütezeiten erhalten Betroffene durch sog. Pollenflugkalender. Neben den Jahreszeiten spielen auch Faktoren wie Höhenlage und Besiedlung eine Rolle bei der Pollenbelastung. Diese ist z. B. am Meer und in den Bergen geringer als in dicht besiedelten Städten.