Informationen für Betroffene und Angehörige

Ratgeber Heuschnupfen

Informationen für Betroffene und Angehörige
 
 
Heuschnupfen

Links

Ärzteverband Deutscher Allergologen
www.aeda.de

Deutscher Allergie- und Asthmabund e. V.
www.daab.de

Deutsche Haut- und Allergiehilfe e. V.
www.dha-allergien.de

Stiftung Deutscher Polleninformationsdienst
www.pollenstiftung.de

08. Juli 2019
Je nachdem wie der Körper auf das jeweilige Allergen reagiert unterscheidet man vier verschiedene Allergietypen.
  
28. Mai 2019
Bei Kindern mit erhöhten Allergierisiko ist es wichtig, dass sich die Mutter während der Schwangerschaft gesund ernährt und nach der Geburt stillt.
  
16. April 2019
Frauen mit Allergien müssen vor allem im Hinblick auf die Therapie während einer Schwangerschaft einige Dinge beachten.
  
09. April 2019
Das Hilfsmittelverzeichnis legt fest, welche Hifsmittel für Allergiker von den gesetzlichen Krankenkasse bezahlt werden.
  
02. April 2019
Damit Menschen mit Allergien während der Autofahrt nicht unter Allergiebeschwerden leiden, sollten Tipps wie z. B. der Einbau von Pollenfiltern umgesetzt werden.
  

Auf eine genaue Ursache für die Entstehung des Heuschnupfens konnte man sich bis heute nicht festlegen. Es gibt Vermutungen darüber, dass genetische Faktoren, Ernährungsgewohnheiten oder eine zu starke oder zu schwache Pollenbelastung in der Kindheit eine Rolle spielen können.

Es handelt sich beim Heuschnupfen um eine Überreaktion des Immunsystems. Beim ersten Kontakt mit dem allergieauslösenden Stoff kommt es zu einer vermehrten Antikörperproduktion in Verbindung mit der Produktion von Botenstoffen, wie z. B. Histamin. Man nennt diesen Vorgang Sensibilisierung. Findet ein weiterer Kontakt mit diesem Stoff statt, sorgt die sofortige Aussendung der Botenstoffe für die typischen Symptome des Heuschnupfens.

Bei einem Heuschnupfen kommt es zu einer Überreaktion des Immunsystems, die Symptome wie Schnupfen, Juckreiz oder ein Brennen im Mundbereich verursachen kann. Man bezeichnet den Heuschnupfen auch als Pollenallergie, da verschiedene Arten von Pollen der Auslöser für diese Form der Allergie sind. Dazu zählen Gräserpollen sowie Pollen von Laubbäumen und Kräutern. Mithilfe eines Pollenflugkalenders können sich Betroffene darüber informieren, wann der jeweilige Pollenflug am stärksten ist. Die mit dem Heuschnupfen verbundenen Beschwerden können durch Medikamente gelindert oder durch eine Sensibilisierung langfristig verbessert werden. Ein Heuschnupfen sollte nicht unterschätzt und frühzeitig behandelt werden, da er zu allergischem Asthma oder Kreuzallergien führen kann.

Diagnose Heuschnupfen

Treten die für einen Heuschnupfen typischen Symptome wie Schnupfen, Juckreiz bzw. Brennen in Augen, Nase oder Mundbereich auf, sollte zuerst der Hausarzt und anschließend ein Allergologe aufgesucht werden. Mithilfe verschiedener Testverfahren kann der Allergologe die für den Heuschnupfen verantwortlichen Allergene ermitteln. Dafür stehen der sog. Pricktest, Laboruntersuchungen zur Ermittlung der Antikörper und u. U. der Provokationstest zur Verfügung. Da letztgenannter das Risiko einer allergischen Überreaktion aufweist, sollte er nur unter ärztlicher Aufsicht durchgeführt werden. Auch ein sorgfältig geführtes Allergietagebuch kann dem Arzt Aufschluss über die Allergieauslöser geben.