Informationen für Betroffene und Angehörige

Ratgeber Heuschnupfen

Informationen für Betroffene und Angehörige
 
 
Heuschnupfen

Links

Ärzteverband Deutscher Allergologen
www.aeda.de

Deutscher Allergie- und Asthmabund e. V.
www.daab.de

Deutsche Haut- und Allergiehilfe e. V.
www.dha-allergien.de

Stiftung Deutscher Polleninformationsdienst
www.pollenstiftung.de

16. April 2019
Frauen mit Allergien müssen vor allem im Hinblick auf die Therapie während einer Schwangerschaft einige Dinge beachten.
  
09. April 2019
Das Hilfsmittelverzeichnis legt fest, welche Hifsmittel für Allergiker von den gesetzlichen Krankenkasse bezahlt werden.
  
02. April 2019
Damit Menschen mit Allergien während der Autofahrt nicht unter Allergiebeschwerden leiden, sollten Tipps wie z. B. der Einbau von Pollenfiltern umgesetzt werden.
  
09. Januar 2019
In diesem Artikel steht das Allergen auf humorvolle Art und Weise seinem Interviewpartner Rede und Antwort
  
08. Januar 2019
Der Europäische Notfallausweis kann bei Notfällen lebensrettend sein, da er wichtige Informationen zu Vorerkrankungen enthält.
  

Menschen die unter Heuschnupfen leiden, können je nach Art der Allergie das ganze Jahr über von Symptomen betroffenen sein. Der Pollenflug beginnt bereits im Januar mit Hasel- und Erlenpollen. Im Frühling blühen Birke und Weide und den gesamten Sommer über können Gräser- und Kräuterpollen fliegen. Einen aktuellen Überblick über die Blütezeiten erhalten Betroffene durch sog. Pollenflugkalender. Neben den Jahreszeiten spielen auch Faktoren wie Höhenlage und Besiedlung eine Rolle bei der Pollenbelastung. Diese ist z. B. am Meer und in den Bergen geringer als in dicht besiedelten Städten.

Bei einem Heuschnupfen kommt es zu einer Überreaktion des Immunsystems, die Symptome wie Schnupfen, Juckreiz oder ein Brennen im Mundbereich verursachen kann. Man bezeichnet den Heuschnupfen auch als Pollenallergie, da verschiedene Arten von Pollen der Auslöser für diese Form der Allergie sind. Dazu zählen Gräserpollen sowie Pollen von Laubbäumen und Kräutern. Mithilfe eines Pollenflugkalenders können sich Betroffene darüber informieren, wann der jeweilige Pollenflug am stärksten ist. Die mit dem Heuschnupfen verbundenen Beschwerden können durch Medikamente gelindert oder durch eine Sensibilisierung langfristig verbessert werden. Ein Heuschnupfen sollte nicht unterschätzt und frühzeitig behandelt werden, da er zu allergischem Asthma oder Kreuzallergien führen kann.

Auf eine genaue Ursache für die Entstehung des Heuschnupfens konnte man sich bis heute nicht festlegen. Es gibt Vermutungen darüber, dass genetische Faktoren, Ernährungsgewohnheiten oder eine zu starke oder zu schwache Pollenbelastung in der Kindheit eine Rolle spielen können.

Es handelt sich beim Heuschnupfen um eine Überreaktion des Immunsystems. Beim ersten Kontakt mit dem allergieauslösenden Stoff kommt es zu einer vermehrten Antikörperproduktion in Verbindung mit der Produktion von Botenstoffen, wie z. B. Histamin. Man nennt diesen Vorgang Sensibilisierung. Findet ein weiterer Kontakt mit diesem Stoff statt, sorgt die sofortige Aussendung der Botenstoffe für die typischen Symptome des Heuschnupfens.